9. Gemeinwohl-Tresen
#kooperation #stadtentwicklung#klima #gemeinwohl #tresen
27. September 2024, 18:00-21:00
AKS Gemeinwohl möchten euch herzlich zum 9. Gemeinwohl-Tresen einladen: am Freitag, den 27. September von 18 - 21 Uhr.
Diesmal treffen wir uns in Friedrichshain, im Kiezbüro Südkiez auf dem RAW-Gelände Ost (Revaler Str. 99, Höhe Dirschauerstr. https://maps.app.goo.gl/PMkSiUdvRQErbDvy9).
Klimawandel in der Stadtentwicklung ist das Thema, zu dem wir uns diesmal austauschen und dabei mehr über Initiativen erfahren, die in diesem Bereich aktiv sind. Einige Vertreter*innen der Initiativen und auch das AKS-Team berichten über aktuelle Themen und Möglichkeiten, sich in die sich organisierende stadtpolitische und klimaaktive Initiativenlandschaft einzubringen. Zufällig ist es auch Marinas (KOOR) letzter Tag als Teammitglied im AKS-Projekt, also kommt vorbei für ein letztes "offizielles" Gespräch und ein Getränk.
Und ganz allgemein: Habt ihr Ideen, sucht Mitstreiter*innen, braucht mal eine andere Perspektive oder wollt einfach zum Feierabend ein Getränk mit uns teilen? Dann kommt vorbei und bringt gerne Gleichgesinnte mit. Getränke gibt es auf Spendenbasis.
Wir freuen uns auf euch!
Bericht zur ersten Sitzung des „Zukunftsrats Kommunaler Wohnungsbau Friedrichshain-West“
#kooperation #zukunftsrat nachbarschaft #beteiligung
19. September 2024
Am 19. Juni 2024 fand die erste Sitzung des „Zukunftsrats Kommunaler Wohnungsbau Friedrichshain-West“ im Café Sibylle in Friedrichshain statt. Organisiert vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in Zusammenarbeit mit AKS Gemeinwohl und LokalBau, diente diese Veranstaltung als Auftakt zur Fortsetzung des Beteiligungsprozesses, der bereits 2021 unter der Federführung des Senats begonnen wurde.
Baustadtrat Florian Schmidt eröffnete die Sitzung im Namen des Bezirksamts und stellte den Zukunftsrat als Plattform für einen konstruktiven und umsetzungsorientierten Dialog zwischen allen Beteiligten vor. Rund 20 Teilnehmer*innen waren anwesend, darunter Vertreter*innen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM, die ihre Planungen für anstehende Bauprojekte vorstellte.
Im Zentrum der Diskussion standen die folgenden Bauvorhaben:
Lange Straße/Andreasstraße
Singerstraße/Karl-Marx-Allee
Lebuser Straße/Palisadenstraße
Während der Sitzung wurden erste Ergebnisse aus dem vorangegangenen Beteiligungsverfahren präsentiert, und die bevorzugten Varianten der geplanten Bauprojekte eingehend besprochen. Ein wichtiges Anliegen der Veranstaltung war zudem die Abstimmung über die zukünftige Zusammenarbeit im Zukunftsrat, um eine transparente Kommunikation und einen konstruktiven Austausch auf Augenhöhe zu gewährleisten.
Die ersten Ergebnisse des Beteiligungsprozesses wurden intensiv diskutiert und die favorisierten Varianten genauer beleuchtet. Ein weiterer zentraler Punkt war die Abstimmung über die Art der zukünftigen Zusammenarbeit im Zukunftsrat mit dem Ziel, einen konstruktiven Dialog auf Augenhöhe zwischen allen Beteiligten zu gewährleisten.
Die Dokumentation und Ergebnissicherung liegt in Form eines separaten PDFs vor. Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Unterlagen zur Sitzung:
- Tagesordnung (PDF 1 MB)
- Moderationsfolien (PDF 4 MB)
- Projektvorstellung der WBM (PDF 2 MB)
- Dokumentation der Bürgerbeteiligung (PDF 1 MB)
- Protokoll des Zukunftsrats (PDF 0,13 MB)
Wir freuen uns auf die nächsten Verfahrensschritte und darauf, den Dialog über die weiteren Entwicklungen fortzusetzen.
Rudolfband Stadtwerkstatt 2
#kooperation #nachbarschaft #beteiligung #stadtwerkstatt
18. September 2024, 17:00-20:30
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg lädt alle Menschen zur 2. öffentlichen Beteiligung ein, die nahe des Untersuchungsgebietes „Rudolfband“ wohnen oder arbeiten, dort ein Unternehmen betreiben oder eine andere Verbindung zum Gebiet haben.
Zur Steuerung der möglichen Entwicklung in diesem Gebiet wird derzeit ein „Integriertes Handlungskonzept“ erarbeitet. Grundsätzliche Zielstellung ist dabei der Erhalt und die zukünftige Sicherung der Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Kultur und sozialer Infrastruktur, sowohl im Rudolfband als auch in den anliegenden Kiezen. Es geht dabei vorrangig um die Fortentwicklung der Gewerbeflächen.
Seit dem Frühjahr wird an einem Konzeptentwurf gearbeitet, in den die Informationen und Beiträge aus der 1. Stadtwerkstatt und mehreren Fachgesprächen einfließen.
Die Ergebnisse der bisherigen Arbeit werden in der 2. Stadtwerkstatt vorgestellt. Die entstandenen unterschiedlichen städtebaulichen Entwürfe werden dabei zur Diskussion gestellt.
Für die Diskussion der digitalen und analogen Entwürfen laden wir in die Stadtwerkstatt Friedrichshain-Kreuzberg ein, wo uns die notwendigen technischen und kooperativen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Ein kleines Catering wird gestellt.
Wir bitten um Anmeldung, siehe unten auf dieser Seite.
Weitere Informationen finden sich auf der Webseite Baustelle Gemeinwohl – Baustelle Rudolfband
Kiez-Spaziergang Rudolfband
#nachbarschaft #stadtwerkstatt #rudolfband
6. September 2024, 17:00-20:00
Rudi Nachbarschaftszentrum, Kiezbüro Südkiez, Stadtteilbüro Friedrichshain, Suppe&Mucke und AKS Gemeinwohl laden euch herzlich zum selbstorganisierten Kiez-Spaziergang Rudolfband am 06.09.2024 von 17-20 Uhr ein. Wir starten um 17 Uhr am U-Bahnhof Warschauer Straße vor dem Lidl und wollen gemeinsam das Rudolfband erkunden. An den Stationen unseres Spaziergangs geben lokale Initiativen und Akteure in kurzen Redebeiträgen Einblicke in die Entwicklungen des Kiezes. Gemeinsam diskutieren wir diese vor dem Hintergrund der Planungen rund um das Rudolfband.
Hintergrund zum Rudolfband:
Ein Planungsbüro untersucht derzeit im Auftrag des Bezirksamtes die Flächen zwischen den S-Bahnhöfen Warschauer Straße und Ostkreuz und entlang des Markgrafendamms. Nach der ersten Stadtwerkstatt im April wird es im September eine zweite geben. Außerdem wird auch Online-Beteiligung auf mein.berlin.de geben, bei der Zwischenergebnisse der aktuellen Studie ausgetauscht und diskutiert werden können.
Mehr Infos unter: https://www.baustelle-gemeinwohl.de/baustellen/rudolfband/
Kiez-Spaziergang Rudolfband
06.09.2024
17:00 – 20:00 Uhr
Treffpunkt: U Warschauer Straße vor dem Lidl-Eingang
Anmeldung:
Um den Spaziergang besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung.
Anmeldungen an: aktion@rudi-nachbarschaftshaus.de
Auch während des Spaziergangs sind wir telefonisch unter: 017697726534 zu erreichen, sodass ihr jederzeit dazustoßen könnt.
Weitere Informationen finden sich auf diese Webseite Baustelle Gemeinwohl – Baustelle Rudolfband
8. Gemeinwohl-Tresen
#kooperation #protest #universität #aks5jahre #gemeinwohl #tresen
15. Juli 2024, 18:00-21:00
Stadtwerkstatt Friedrichshain-Kreuzberg
Dragonerareal, Obentrautstraße 19-21
AKS Gemeinwohl möchte euch herzlich einladen zu einem kreativen Gemeinwohl-Tresen: am Mo, 15. Juli von 18 - 21 Uhr.
Zum 5-jährigen Bestehen der AKS Gemeinwohl hat Roberta Burghardt ein Seminar zum Rückblick und Ausblick auf die AKS Gemeinwohl an der UdK Berlin angeboten: “Zwischen Protest und Kooperation: Intermediäre Strukturen als Instrumente der Stadtentwicklung”.
Entstanden sind dabei Entwürfe für praktische Leitfäden, Prozessdiagramme und Mappings, die als Werkzeuge wieder in die Arbeit der AKS zurückfließen können.
Am 15.07.2024 stellen die Studierenden in der Stadtwerkstatt Friedrichshain-Kreuzberg ihre Arbeiten vor. Im Anschluss sind auch alle anderen willkommen, diese anzusehen, zu diskutieren oder einfach Hallo zu sagen.
Roberta Burghardt ist Architektin und Dozentin für Städtebau an der UdK. Sie ist außerdem eine von 3 Vorständ:innen im GemeinwohlStadt eV, dem Trägerverein der AKS Gemeinwohl.
Habt ihr Ideen, sucht Kompliz*innen, braucht mal eine andere Perspektive oder wollt einfach ein Getränk zum Feierabend mit uns teilen? Dann kommt vorbei und bringt gerne Mitstreiter*innen mit.
Getränke gibt's auf Spendenbasis.
Zukunftsrat Kommunaler Wohnungsbau Friedrichshain-West: 1. Sitzung
#Gemeinwohl #wohnungsbau #nachbarschaft
19. Juni 2024, 17:00-19:00
Mit dem „Zukunftsrats Kommunaler Wohnungsbau Friedrichshain-West“ will das Bezirksamt (verantwortlich: Baustadtrat Florian Schmidt) an den Beteiligungsprozess anschließen, der bis ins Jahr 2021 unter Federführung des Senats durchgeführt wurde. In der letzten Sitzung dieses Verfahrens wurde die Durchführung eines Zukunftsrats durch das Bezirksamt angekündigt.
Das Format des Zukunftsrats sieht vor, dass die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft WBM (Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte GmbH) über Planungen für Bauprojekte informiert und diese im Gremium diskutiert werden. Mögliche Standorte wurden bereits im Beteiligungsverfahren FH-West mittels eines Ampelsystems bewertet.
In der ersten Sitzung werden die folgenden Standorte vorgestellt:
- Lange Straße/Andreasstraße
- Singerstraße/Karl-Marx-Allee
- Lebuser Straße/Palisadenstraße.
Ein weiteres Ziel der Sitzung ist es, die Art der Zusammenarbeit im Zukunftsrat abzustimmen. Ziel des Bezirksamtes ist ein umsetzungsorientierter Dialog aller Beteiligten auf Augenhöhe.
Zum Zukunftsrat werden zunächst alle Teilnehmer*innen des vorangegangenen Verfahrens eingeladen. Wir bitten um Anmeldung unten auf dieser Website. Der Zukunftsrat tagt nicht öffentlich, bei berechtigtem Interesse können Zuhörer*innen der Sitzung beiwohnen.
Die erste Sitzung des „Zukunftsrats Kommunaler Wohnungsbau Friedrichshain-West“ findet am 19. Juni 2024 von 17:00 bis 19:00 Uhr im Café Sibylle in Friedrichshain statt.
Ort: Café Sibylle, Karl-Marx-Alle 72, 10234 Berlin, Berlin,Deutschland
Für Rückfragen stehen Ihnen Marina Mironica (AKS Gemeinwohl) und Magnus Hengge (LokalBau) gerne zur Verfügung.
7. Gemeinwohl-Tresen
#kooperation #mietenwahnsinn #demo
30. Mai 2024, 18:00-22:00
Kiezraum und Garten
Dragonerareal, Obentrautstraße 19-21
AKS Gemeinwohl möchte euch herzlich einladen zu einem kreativen Gemeinwohl-Tresen: am Do, 30. Mai von 18 - 22 Uhr.
Diesmal treffen wir uns im Kiezraum auf dem Dragonerareal und wollen uns über die Mietenwahnsinndemo austauschen und uns ein paar Demoschilder basteln. Die Klima AG der Deutsche Wohnen & Co enteignen kommt und bastelt mit uns mit.
Habt ihr Ideen, sucht Kompliz*innen, braucht mal eine andere Perspektive oder wollt einfach ein Getränk zum Feierabend mit uns teilen und euch einen Demoschild basteln? Dann kommt vorbei und bringt gerne Mitstreiter*innen mit.
Getränke gibt's auf Spendenbasis. Material zum Basteln bringen wir mit.
Stadtwerkstatt Rudolfband I
#nachbarschaft #kooperation #beteiligung #machbarkeitsstudie #IEK #Rudolfband
29. April 2024 zwischen 17:00-20:00
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg lädt alle Menschen zur öffentlichen Beteiligung ein, die nahe des Untersuchungsgebietes „Rudolfband“ wohnen oder arbeiten, dort ein Unternehmen betreiben oder eine andere Verbindung zum Gebiet haben.
Unter dem Begriff „Rudolfband“ werden die Flächen im Ortsteil Friedrichshain zusammengefasst, die südlich bzw. westlich der S-Bahntrassen liegen (siehe die gelb schraffierten Flächen in der Zeichnung).
Zur Steuerung der möglichen Entwicklung in diesem Gebiet wird derzeit ein „Integriertes Handlungskonzept“ erarbeitet.
Grundsätzliche Zielstellung ist dabei der Erhalt und die zukünftige Sicherung der Mischung aus Wohnen, Arbeiten, Kultur und sozialer Infrastruktur, sowohl im Rudolfband wie in den anliegenden Kiezen. Es geht dabei vorrangig um die Fortentwicklung der Gewerbeflächen.
Im Moment sind wir ganz am Anfang der Betrachtung. Es geht bei der Veranstaltung daher um die Einschätzung und Analyse der aktuellen Situation, um Ihre Wahrnehmung des Stadtteils und Ihre Sicht auf Probleme und Chancen.
Es wird eine umfassende Bestandsaufnahme zu mehreren Themen gemacht und eure Teilnahme ist wichtig.
Es wird um Anmeldung gebeten, unten auf dieser Seite.
Stadtwerkstatt Rudolfband I
Mo, 29. April 2024 , 17:00 – 20:00
Zwingli-Kirche Rudolfstraße 14, 10245 Berlin, Deutschland
Infoabend Rudolfband
#nachbarschaft #Rudolfband #machbarkeitsstudie # IEK #beteiligung
10. April 2024 um 18 Uhr
Das Bezirksamt hat die Erarbeitung eines Integrierten Handlungskonzeptes für das sogenannten Rudolband in Auftrag gegeben. Dieses soll die weitere Entwicklung im Rudolfkiez entlang der S-Bahntrasse und auf der A100-Vorhaltefläche in Alt-Stralau vorgeben.
Mehr zu den Planungen für das Integrierte Handlungskonzept finden Sie hier: Rudolfband.
Was die Studie für den Kiez bedeutet, wie Anwohner*innen dazu beitragen können und wer die Ansprechpartner*innen der Studie sind, werden wir im Rahmen des Infoabends ausführlich besprechen. Merkt euch schon mal den Termin vor und ladet Nachbarn, Freunde und Bekannte ein.
Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne unter koor.aks@gemeinwohl.berlin zur Verfügung.
Organisiert von:
Rudi Nachbarschaftszentrum, Südkiezbüro Friedrichshain, Stadtteilbüro Friedrichshain, Suppe&Mucke e.V. und AKS Gemeinwohl
6. Gemeinwohl-Tresen
#nachbarschaft #zusammenkommen #HAD
28. März 2024, 18 Uhr
AKS Gemeinwohl möchte euch herzlich einladen zum ersten Gemeinwohl-Tresen des neuen Jahres: am Do, 28. März von 18 - 21 Uhr.
Diesmal treffen wir uns in Friedrichshain im Nachbarschaftsladen der Wühlischstraße 40, um uns wie letztes Jahr gemeinsam auf die Housing Action Days einzustimmen.
Habt ihr Ideen, sucht Kompliz*innen, braucht mal eine andere Perspektive oder wollt einfach ein Getränk zum Feierabend mit uns teilen? Dann kommt vorbei und bringt gerne Mitstreiter*innen mit. Getränke gibt's auf Spendenbasis.
Bericht über das Projekt Spektakel auf der Autobahn - 9.-24. September 2023
#nachbarschaft #vorhaltefläche #kiez #spektakel #alternativen
Im Zeitraum vom 09.09.2023 bis zum 24.09.2023 fanden im Rahmen des „Spektakels auf der Autobahn“ insgesamt 54 Veranstaltungen statt. Die dabei bespielten Themenbereiche erstreckten sich über Zirkus, Theater, StadtWERKSTATT, Suppe&Mucke-Fest, Konzerte, Flohmärkte, Bau- und Basteltage, Filmvorführungen und Workshops sowie öffentliche Arbeitstreffen von Initiativen. An allen 16 Projekttagen gab es zudem ein Angebot von verschiedenen Info- und Workshopständen auf dem Gelände. AKS Gemeinwohl hat gemeinsam mit Vuesch gGmbh, Suppe&Mucke e.V. und RuDi Nachbarschaftszentrum das Projekt mitgestalten, hat bei der Organisierung mitgearbeitet und zum Programm beigetragen.
Im Vorfeld wurde das „Spektakel“ begleitet durch die Aktion „1000 Wege führen zur Autobahn“ im Rahmen der Demonstration „A100 wegbassen“ am 02.09.2023. Dort wurde auf das Gelände und das Projekt aufmerksam gemacht.
Das Projekt baut auf das 2022 umgesetzte, ebenfalls im Rahmen von „Urbane Praxis“ geförderte Vorgängerprojekt „Spektakel auf der Autobahn: Pioniernutzungen der A100-Vorhaltefläche“ auf. Die in diesem Rahmen gebildete Struktur unterschiedlicher Akteur*innen wurde erweitert und verstetigt, um gemeinsam weiter zum Thema A100 und ergänzenden stadtpolitischen Themen zu arbeiten.
Indem durch das „Spektakel“ die bis vor kurzem vollkommen brachliegende Vorhaltefläche erschlossen und mit einem vielfältigen Kulturprogramm sowie politischen Treffen bespielt wurde, liefert das Projekt ein gelungenes Beispiel, nachbarschaftlicher Aktivität und soziokultureller Nutzungen von Brachflächen. Dies wirkt richtungsweisend für später nutzbare Strukturen. Durch eine möglichst inklusive und barrierearme Gestaltung wurde innerhalb der zwei Wochen ein öffentlich zugänglicher Raum zur Begegnung und Mitgestaltung ohne Konsumzwang geschaffen.
- Die Kulturveranstaltung boten lokalen Nachwuchskünstler*innen eine Bühne und unterstützte diese hierdurch.
- Die verschiedenen Angebote und Veranstaltungen während des Projekts haben zur weiteren Vernetzung der beteiligten Akteur*innen und der Nachbarschaft (auch unter sich) geführt: So konnten sich durch das Projekt die beteiligten Initiativen und die Projektorganisator*innen kennenlernen und vernetzen, den Besucher*innen bot das Projekt die Möglichkeit, sich über Entwicklungen und Vorhaben im Kiez zu informieren, zu engagieren und selbst zu organisieren.
- Inhaltlich wurde diskutiert, wie der Zugang zu (Vorhalte-)Flächen geregelt und die Beteiligungsmöglichkeiten der Nachbarschaft erhöht werden können.
- Dialog der Anwohner*innenschaft mit den auf der Fläche aktiven Clubbetrieben, um ihre Bedürfnisse aufeinander abzustimmen und zukünftig ein konfliktarmes Miteinander zu ermöglichen.
- Folgetermine wurden vereinbart, um sich weiter zu vernetzen und die temporäre Nutzung der Vorhaltefläche zu verstetigen.
- Pläne zum A100 Ausbau wurden breiter diskutiert, Menschen über diese informiert und auf potenzielle Veränderungen aufmerksam gemacht. Das Projekt war also ökologisch nachhaltig, da es auf eine Verhinderung des A100-Ausbaus und auf eine Reduzierung des städtischen Autoverkehrs hingearbeitet hat.
- Verdeutlichung des Bedarfes an mehr öffentlichem Raum und die Notwendigkeit, den Ausbau der A100 zu verhindern.
- Austausch unterschiedlicher Generationen fand statt. Besonders hervorzuheben ist, dass die beteiligten Gruppen einen Zulauf neuer Mitglieder aus der Altersgruppe junger Erwachsener verzeichnen konnten. Auch darin sehen wir einen nachhaltigen Erfolg.
- Die Vielfalt der behandelten Themen hat unsere Veranstaltung und die Fläche weit über die Grenzen des Bezirkes bekannt gemacht. Besonders erfreulich war, dass bei vielen Diskussionen ein diverses Publikum anwesend war – Nachbar*innen, Aktivist*innen, Politiker*innen, Verwaltungsangestellte, was den Austausch anregte und dazu beitrug, gemeinsam weitere Projekte oder Ideen zu entwickeln.
- Die Vielfalt der Veranstaltungen innerhalb des Projektzeitraums förderte die Begegnung und Vernetzung unterschiedlicher Gruppen und festigte die diverse Nachbarschaftsstruktur.
Die Evaluation des Projektes machte uns nochmals das Verhältnis der Größenordnung der Veranstaltung zur eher kleinen Gruppe an aktiven Mitorganisator*innen und deren Kapazitäten bewusst. Als Konsequenz sehen wir die Notwendigkeit, dass Projekte einer solchen Größenordnung eine umfangreichere Personaldeckung benötigen. Grundsätzlich sind wir erschöpft, aber sehr zufrieden und motiviert für weitere Planungen. Denn: Das Projekt hat den Bedarf nach mehr Freifläche für Gemeinwohl und Nachbarschaft, am Baustopp der A100 und an einer (Rück-)Eroberung der Vorhalteflächen deutlich gemacht; unsere Forderungen sind lauter geworden, und sie finden breite Unterstützung in der Nachbarschaft und darüber hinaus!